Alle Infos zur Big Band

des Ettenreichs

Informationen zu aktuellen Aktivitäten der Big Band gibt es hier.

Seit dem Schuljahr 1991/92 bietet das GRg10 Ettenreichgasse die Unverbindliche Übung „Schulorchester (Big Band)“ kontinuierlich an. Mittlerweile befindet sich das Ensemble in der 7. Generation und kann trotz der starken personellen Fluktuation, welche an einer Schule eben unvermeidbar ist, auf beinahe 100 erfolgreiche Auftritte und Konzerte außerhalb des Schulhauses in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark zurückblicken.

Besonders hervorzuheben in der regen Konzerttätigkeit ist das überaus erfolgreiche Auslandsgastspiel in der Slowakischen Republik im Jahr 2001.

Darüber hinaus umrahmt das Ensemble immer wieder Veranstaltungen im Wiener Stadtschulrat sowie im Bildungsministerium, wo man oftmals die Bundessiegerehrung des Känguru-Wettbewerbs für Mathematik musikalisch gestaltete, aber auch im Bereich jazzorientierter moderner Kirchenmusik engagiert sich die Big Band regelmäßig.

 

Unter dem Motto „GROOVE TOTAL“ konnten bereits drei mit großem Aufwand vorbereitete Konzert-/CD-Produktionen über die Bühne gebracht werden: Groove Total (1994), Groove Total 2 (1997), Groove Total 3 – Christmas Edition (2007/2008).

Bei all diesen Projekten nahm die viel zitierte „Schulpartnerschaft“ einen besonders wichtigen Stellenwert ein. Es musizierten und organisierten gemeinsam: SchülerInnen, AbsolventInnen, Eltern, Großeltern, (pens.) ProfessorInnen sowie BerufsmusikerInnen aus der Wiener Jazzszene. Das Ensemble umfasste bisweilen über 60 Mitwirkende.

Als herausragendes Konzert sei in diesem Zusammenhang jenes im Festsaal des „CongressCasinoBaden“ im Dezember 2008 genannt, bei dem die CD des Programms aus „Groove Total 3“ präsentiert wurde und welches die über 400 Gäste zu minutenlangen „standing ovations“ hinriss.

Die Big Band des GRg10 verfügt mittlerweile sowohl im Bereich Live-Beschallung als auch im Bereich Aufnahmetechnik über hochwertiges Equipment. Ein digitales 24-Spur-Tonstudio, in dem Musik in technisch zeitgemäßer Qualität produziert und in den heute üblichen Audioformaten bereitgestellt werden kann, steht im Haus zur Verfügung.

Tonstudio im "Jazzkeller" des GRg 10

Zur Zeit umfasst die Besetzung einen Saxophonsatz (3 as, 2ts, bs), 1 Trompete, Klavier, Keyboards, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Percussion und Gesang. Stilistisch liegt das Hauptaugenmerk des Repertoires im Bereich Jazz, aber auch Rock- und Popsongs werden erarbeitet.

"Tag der offenen Tür", Musiksaal des GRg 10, 2016

Um musikpädagogisch auf professionellem Niveau arbeiten und proben zu können, bemühen sich Direktion, Administration und Elternverein nachhaltig um bestmögliche Rahmenbedingungen.

Außerdem sei noch angemerkt, dass die über 25-jährige Geschichte dieses Ensembles immer wieder gezeigt hat, welch starkes Gemeinschaftserlebnis sich durch das gemeinsame Musizieren entwickeln kann zumal die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Herkunftsländern und somit auch unterschiedlichen Kulturkreisen stammen - der 1. Platz bei der „tangentiale 2000“ – ein Wettbewerb der Favoritner Kulturbaustelle für kreative Talente - im Bereich „Teamwork“ belegt dies eindrucksvoll.

Mag.Franz Knapp

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Projekte und Aktivitäten

 

Audio-Video-Projekt der Big Band

„s C h OOLNESS“ (comp. & arr.: Franz Knapp) ist im Stil des „Jazzrock“ gehalten, enthält also Elemente des Jazz gleichermaßen wie der Rockmusik.

 

Hier geht's zum Video!

 

als „jazzig“ zu bezeichnen sind:

 

 ....... die Melodik

sie orientiert sich an der Stilistik des „Hardbop“, neben dem „Cool Jazz“ einer der vorherrschenden Jazzstile der 50er- und frühen 60er -Jahre, in dem sich der Jazz wiederum verstärkt auf dessen ureigenste Wurzel, den Blues, rückbesinnt. Als idiomatisches, melodisches Kennzeichen gilt die sog. dritte „blue note“, neben Terz und Septim wird zusätzlich die Quint der Tonleiter erniedrigt, im Fachjargon als „flat five“ bezeichnet.

 

 ....... die Harmonik

während die harmonische Basis der Rockmusik größtenteils Dreiklänge bilden, wird diese im Jazz durch zusätzliche Terzenschichtungen bis zur Vier- und Fünfstimmigkeit erweitert; dies führt zu einer klanglich intensivierten und dichten Akkordstruktur, die hohes Spannungspotenzial in sich birgt.

 

....... die Form

das Stück steht in der „Blues“-Form, die später auch eine zentrale Form der Rockmusik darstellt, allerdings wurde in „s C h OOLNESS“ das übliche 12-taktige Schema auf 16 Takte gedehnt.

Nach den großteils improvisierten Soli von Orgel, Klavier und Altsaxophon wird die Chorus-Struktur kurz aufgebrochen –  in Form eines Ostinatos werden mehrere Motive  kontrapunktisch gegenübergestellt, sie münden schließlich in einen kurzen viertaktigen „shout“-Teil der gesamten Band, ehe das Stück gegen Ende wiederum das Hauptthema aufgreift.

 

 ..... die Besetzung

jazztypisch steht vor allem der Bläsersatz im Zentrum (fünfstimmiger Saxofonsatz verstärkt durch Trompete).

 

als „rockig“ zu bezeichnen sind:

 

...... der „Groove“

gemeint ist das rhythmische Begleitmuster, das sich vor allem durch perfektes Zusammenspiel von Schlagzeug (speziell bassdrum) und E-Bass konstituiert.

Während der typische Jazz-Groove vom „Swing“ (die Achtelnoten werden im sog. „Triolen-feeling“ interpretiert und der Bass begleitet als „walking bass“ in durchgehenden Viertelnoten) geprägt ist, werden im Rock die Achtelnoten wiederum „gerade“, also gleichmäßig gespielt, was sich auch in einer anderen rhythmischen Begleitstruktur von Bass und Drums niederschlägt. Eine stark synkopierte von Akzentverschiebungen - sog. „off beats“  - beherrschte Rhythmik findet sich in beiden Stilen.

 ...... die Besetzung

diese betrifft die Zusammensetzung der Rhythmusgruppe: zusätzlich zum Klavier  „ groovt“ noch eine Rock (Hammond) - Orgel und der E-Bass ersetzt den  im Jazz obligaten Kontrabass.

In Ermangelung eines Gitarristen fehlt in unserer Aufnahme allerdings das zentrale Instrument der Rockmusik: die (verzerrte) E-Gitarre , schade…..

 

Zur Band

 

diese musste im Laufe des Schuljahres 2018/19 gänzlich neu aufgestellt werden, nachdem das vorhergehende Ensemble auf Grund zahlreicher Abgänge völlig zerfiel.

Da in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt Freifächer und Unverbindliche Übungen, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt stattfinden konnten und auch Auftritte nicht möglich waren, widmete sich die Band verstärkt Studioprojekten.

 

Mitwirkende:

 

Aniela Slodownik, as 1                                           Ahmet Cetinkaya, p

Jana Stevanovic, as 2                                               Josef Keritam, org

Lana Dobisch, ts 1                                                     Denis Hakim, b

Alexander Pisko, ts 2                                               Benjamin Berger, dr

Eldin Fatic, bs                                                             Johanna Trondl, perc

Helmut Heit, trp                                                        Mila Zec, perc

 

Franz Knapp, comp / arr / cond

 

Zur Aufnahmetechnik

 

Die Audio-Aufnahmen erstreckten sich von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2021.

An insgesamt 8 Terminen spielten die Schülerinnen und Schüler einzeln oder maximal zu zweit ihre Stimme im schuleigenen Tonstudio im „Jazzkeller“ ein.

In diesem Zusammenhang muss das hohe Konzentrationsvermögen, verbunden mit der Motivation, seine persönlich bestmögliche künstlerische Leistung genau am Punkt einzubringen, besonders hervorgehoben werden. Immerhin konnte eine einzelne Aufnahme-Session schon an die 3 Stunden beanspruchen, ehe sich die Ausführenden mit dem Ergebnis zufrieden gaben.

18 Tonspuren kamen insgesamt zusammen; diese wurden von Peter Stadler (mat. am Grg10 1997)

gekonnt zu einer finalen Stereo-Spur abgemischt.

Im Tonstudio „sunshinemusic“ in Wien V erhielt unsere Aufnahme durch das „Digital Mastering“ schließlich ihren tontechnischen Feinschliff.

 

Anfang Jänner 2022 folgte nun die Vorbereitung für die Videoaufnahme, wobei die größte Herausforderung für das Ensemble darin bestand, das Stück mit der über die Tonanlage des Musiksaals eingespielten Audioaufnahme synchron zu spielen.

Am 24. Jänner war es endlich soweit: mit zwei Kameras wurde die Performance der Band aufgezeichnet, wobei mehrere Durchläufe des Stücks erforderlich waren, um verschiedene Kameraeinstellungen zu ermöglichen und somit der Zuseherin / dem Zuseher einen möglichst hautnahen „live“- Eindruck zu vermitteln.

 

In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank Koll. Mag. Ernst Schneider, der den Anstoß zu diesem einzigartigen Projekt gab, für die gesamte Videotechnik verantwortlich zeichnet und Bild und Ton mit viel Zeitaufwand professionell zusammenführte.

 

Audio-Aufnahmetechnik: OStR Mag. Franz Knapp

Stereo-Mix: Peter Stadler

Digital Mastering: Georg Tomandl (Tonstudio „sunshinemusic“, Wien V, www.sunshinemusic.at)

Video-Aufnahmetechnik / Videoschnitt / Synchronisation: Mag. Ernst Schneider

 

Jazz-Combo umrahmt zum 3. Mal die Siegerehrung

zum „Teacher’s Award 2021“ der Industriellenvereinigung

Bereits zum dritten Mal nach 2017 und 2019 wurde unsere (mittlerweile Absolventen-) Jazz-Combo (Leitung: Franz Knapp) von der Industriellenvereinigung engagiert, um am 28. September 2021 die musikalische Gestaltung der Siegerehrung anlässlich des „Teacher’s Award 2021“  im Haus der Industrie (1030 Wien, Schwarzenbergplatz 4) zu übernehmen.

(c) Fotos: Katharina Schiffel/Industriellenvereinigung

Der Award fand bereits zum 9. Mal statt. Wie in den Jahren zuvor wurden auch diesmal in 4 Kategorien von einer Fachjury jeweils die drei herausragendsten pädagogischen Projekte prämiert und auch diesmal waren unterschiedlichste Schultypen und Bildungseinrichtungen aus ganz Österreich vertreten, wobei zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft finanzielle Unterstützung leisteten.

Zusätzlich wurden heuer noch zwei Sonderpreise in der Kategorie „Lehren und Lernen in Corona-Zeiten“ vergeben.

Nach dem groovigen Eröffnungsstück „IV Jive 9.0“ (komp.: F. Knapp) begleitete die Jazz-Combo den Bühnenauftritt der Preisträger jedesmal mit einer swingenden „signation“ und auch sonst musste die Band die Award-Verleihung zwischendurch immer wieder mit kurzen musikalischen Intermezzi umrahmen.

Die Hauptaufgabe bestand jedoch darin, das servierte Galadinner mit einem ca. 50 minütigen Programmblock zu begleiten.

Dabei spannte sich der stilistische Bogen von zeitlosen Swing- über Latin Jazz- bis hin zu Rock Jazz-Standards.

Die etwa 100 Gäste, darunter Bundesministerin a.D. & Sektionschefin im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Iris Rauskala sowie der Präsident der Industriellenvereinigung Georg Knill zeigten sich überaus beeindruckt vom musikalischen Niveau und der Professionalität des Ensembles.

Besetzung:

Sofie Damian, Klavier

Maria Poljak, Gesang

Aleksander Pavlovski, E-Bass

Mateo Rimac, Schlagzeug

Teodora Spiric, Gesang/Saxophon (ORF “Starmania 21” Teilnehmerin)

Jakob Trondl, Saxophon

Franz Knapp, Saxophon/Arrangements/Leitung

Unser besonderer Dank gilt Eva Haubner und Doris Maglock von der Industriellenvereinigung für die höchst professionelle Zusammenarbeit, aber auch für die so nette und herzliche Betreuung im Vorfeld und während des gesamten Abends!

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