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8C trifft Shoa-Überlebende Erika Freeman

Am Dienstag, 22.11.2022, lernten die Schüler*innen der 8c die 95-jährige Psychoanalytikerin Erika Freeman im Grätzelzentrum Bassena 10 kennen. Frau Freeman beeindruckte mit ihrer positiven Lebenseinstellung, trotz der schrecklichen Erlebnisse, die sie als junges jüdisches Mädchen im nationalsozialistischen Wien gemacht hatte. An die Schüler*innen appellierte sie, an sich selbst zu glauben mit aufmunternden Aussagen wie „Wunder passieren - manchmal erkennt man sie erst später“ oder „das Negative, was jemand anderer über dich sagt, beschreibt diese Person, nicht dich!“.

Zu Beginn führte die Journalistin Uschi Fellner mit Interviewfragen für W24 durch das Gespräch und so erfuhren die Schüler*innen, dass Frau Freeman als Zwölfjährige alleine von Wien zu den ihr unbekannten Verwandten in die USA reiste, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entkommen. Danach stellten Schüler*innen aus drei Favoritner-Schulen Fragen an Frau Freeman. Wie schaffte sie es, trotz all der negativen Erfahrungen ihren Glauben an Gott und ihre positive Lebenseinstellung nicht zu verlieren? Was empfand sie, als sie heuer Anfang November am Balkon der Hofburg stand, von dem aus Adolf Hitler im März 1938 seine Anschluss-Rede hielt? Mit der Aussage „Nazis haben kein Gewissen“ und dem Appell, „Man darf sie nicht in die Regierung lassen!“ betonte sie die Wichtigkeit sich politischen Gegebenheiten zu stellen, und dabei eine positive Grundeinstellung zum Leben zu behalten.

Mag. Brigitta Waltenberger-Riedl


8C trifft Shoa-Überlebende Freeman
Ein inspirierender Besuch

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