CSI Vienna – Arbeiten mit Genscheren und DNA-Fragmenten
- 4. März
- 1 Min. Lesezeit
Im Rahmen unseres Wahlpflichtfaches Biologie besuchten wir das Vienna Open Lab beim Vienna BioCenter. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Welt der Molekularbiologie und durften selbst experimentell arbeiten.
Im Workshop „Plasmid-Puzzle“ lernten wir, was Plasmide sind (kleine, ringförmige DNA-Moleküle bei Bakterien) und welche wichtige Rolle sie in der Forschung spielen. Man kann sie z. B. dazu nutzen, Insulin für Diabetiker*innen herzustellen. Nach einer anschaulichen Einführung durften wir selbst forschen: Mit sogenannten Restriktionsenzymen – den „Scheren“ der Molekularbiologie – schnitten wir DNA und untersuchten die entstandenen Fragmente mithilfe der Gelelektrophorese. Schritt für Schritt konnten wir so herausfinden, welches Plasmid uns gegebenen wurde bzw. welches wir analysiert hatten.
Besonders beeindruckend war es, selbstständig wie echte Forscher*innen zu arbeiten und theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Das Team des Vienna Open Lab begleitete uns kompetent und geduldig durch die einzelnen Arbeitsschritte und beantwortete unsere Fragen sehr anschaulich.
Der Lehrausgang war eine bereichernde Erfahrung und hat uns gezeigt, wie faszinierend und aktuell biologische Forschung sein kann. Wir bedanken uns herzlich beim Vienna Open Lab für diesen gelungenen und inspirierenden Workshop.
















