Technisches Werken

Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen.
Dazu soll Technisches Werken durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen.  Schwerpunktsetzung sind technische Aspekte.
Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird.
Das praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler ist ein zentrales Anliegen der Werkerziehung.
Exkursionen und Lehrausgänge stellen wesentliche Ergänzungen des Unterrichts dar, offene Unterrichtsformen sind unverzichtbar.
Förderung der Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Entwicklung von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums durch modellhaftes Lösen von gestalterischen und technischen Aufgaben, Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung durch interkulturelle Werkbetrachtung.
Im Rahmen projektorientierter gestalterischer Arbeitsprozesse wird besonderes Gewicht auf die Aneignung traditionell-handwerklicher Gestaltungs- und Fertigungstechniken, wie auch aktueller Herstellungstechnologien und die Beherrschung von digitalen und analogen Darstellungs- und Vermittlungstechniken gelegt.
Wir haben auch im Werksaal einen Internetzugang.
Das Unterrichtsfach Technisches Werken/Werkerziehung zielt auf die Bezugsfelder Architektur und Umweltgestaltung ,Produktgestaltung und Konsumentenerziehung, sowie Technik und Arbeitswelt. Die gestalterische Ausbildung bereitet auf die Konzeption und Umsetzung von frei experimentellen, modellhaften und konkreten Gestaltungsprojekten im Bereich von Design, Architektur und Umwelt vor.

Bauen –Wohnen –Umweltgestaltung

Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, an der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensbereiches verantwortungsvoll mitzuwirken bzw. Fantasien und Denkmodelle für die Zukunft zu entwickeln.
Sie sollen elementare Grundlagen für die Gestaltung und Nutzung von Bauwerken kennen und anwenden lernen. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Architektur erkannt, die daraus resultierenden Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Neben dem Erleben gebauter Architektur können auch aus der Fertigung von Modellen Erkenntnisse gewonnen werden.

Labyrinth

Baukästen 3D

Kugelbahn

Wohnungsplan

Baumhaus

Fingerskaterbahn/Spielplatz

Modellbau

Produktgestaltung/Design

Bei der Entwicklung von Werkstücken soll durch Material-, Form- und Farbauswahl Gestaltungsabsicht angestrebt werden und im Endprodukt erkennbar sein.
Die begleitende, kritische Reflexion der Gestaltungsprozesse erschließt das Spannungsfeld von Ästhetik, Technik und Funktion, von Produktion, Ökologie und Ökonomie, sowie von Konsum, Arbeitswelt und Gesellschaft und regt zu einer ganzheitlichen und kritischen Betrachtungsweise an.
Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten ”Gebrauchsgut” und ”Werkzeug” sollen die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Kompetenzen für die Herstellung und Nutzung von Produkten gewinnen.
Durch das Erarbeiten eines Anforderungskatalogs am Beginn jeder Aufgabe sollen sie Kriterien für die Beurteilung von Produkten entwickeln. Beim Erstellen einer Produktanalyse sollen Zusammenhänge zwischen Form, Funktion, Werkstoff, Ökologie und Ökonomie hergestellt werden und zu konsumkritischem Verhalten führen.

Modellierholz

Aufbaukeramik

Plattenkeramik

Formenbau/Firmenlogo 3D

Sparbüchse

Autokarosserie

Schlüsselanhänger/Lesezeichen

Armbänder

Technik

Die geforderte Eigenständigkeit bei der Problemlösung schließt die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen weitgehend aus.
Bei der Herstellung der Werkstücke sollen die Schülerinnen und Schüler handwerkliche Grundfertigkeiten erlernen und anwenden können.
In der 1. und 2. Klasse sollen die Grundbegriffe der Material- und Werkzeugkunde, in der 3. und 4. Klasse darüber hinaus spezielle Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet werden.
Durch die Auseinandersetzung mit Inhalten der Teilbereiche ”Mechanik”, ”Strömungs- und Elektrotechnik” sollen die Schülerinnen und Schüler systematische Denkprozesse bei der Problemerkennung, Analyse und Zielformulierung entwickeln. Sie sollen auch durch experimentelle Verfahren kreative Lösungsansätze suchen, Entscheidungen treffen und so zu einer Problemlösung finden können.
Gewinnen von Einsichten in einfache mechanische Vorgänge an Maschinen durch Untersuchen, Bauen und Erproben; Herstellen von einfachen Fahrzeugen, eventuell mit Lenk- und Bremsvorrichtung.
Durch Fertigung von Flug- oder Schiffsmodellen, Wind- oder Wasserrädern sollen Einsichten in Grundprinzipien von Maschinen, die Luft- und Wasserströmungen nutzen, gewonnen werden.
Gewinnen von Einsichten in einfache elektrische Schaltungen oder Anlagen und Erarbeiten einfacher Schaltpläne; Anwendung verschiedener Arten von Stromquellen und Verbrauchern – vor allem auch in Verbindung mit Aufgaben aus anderen Lehrplanbereichen.
Gewinnen von Einsichten in verschiedene Antriebs-, Lenkungs- und Steuerungssysteme; Erkennen der Problematik von Energieeinsatz und Wirkungsgrad bei Fahrzeugen und Maschinen.
Erweitern und Vertiefen des Verständnisses für verschiedene Funktionsweisen aus dem Bereich der Hydro- und Aerodynamik. Einsatz verschiedener Antriebs- und Steuerungssysteme bei Schiffs- und Flugmodellen, Kraft- und Energiemaschinen – gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elektrotechnik.
Förderung systematischen Denkens durch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien, Umsetzung und Erprobung von theoretischen Lösungen in der Realität, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Methoden, Nutzung zeitgemäßer Technologien.
Lesen und Verstehen von elektrischen und einfachen elektronischen Schaltplänen. Erarbeiten der Funktionsweise von Bauteilen und Anwenden bei einfachen Grundschaltungen insbesondere zum Regeln und Steuern.

Katapult

Hammerwerk

Marionette

Polizeiauto

Projekt Aufzug

Projekt Landsegler

Projekt Bruchpilot

Projekt Katamaran

Werkstattordnung und Leistungsbeurteilung

Maschinen, Geräte und Materialien sind im Werkraum so zu verwenden bzw. aufzustellen, dass eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Gesundheit nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist.
Auf die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischem Strom, Bohrmaschinen , Akkuschraubern, Lötkolben und auf Maßnahmen zur Unfallverhütung wird jedenfalls eindringlich hingewiesen.
Folgende Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülerinnen und Schülern in keinem Fall benützt werden: Kreissägen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Winkelschleifer, Bandsäge, Schleifmaschine, Brennofen.
Im Rahmen der Bestimmungen über die Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilungsverordnung) wird  auch Methodenkompetenz und Teamkompetenz in die Leistungsbeurteilung so weit einbezogen, wie sie für den Unterrichtserfolg  relevant sind. Der Werkstattordnung ist unbedingt Folge zu leisten. Individuelle Voraussetzungen und der Entwicklungsstand von einzelnen Schülerinnen und Schülern werden berücksichtigt.

Mag. Sabine Spilka

zurück