Offenes Lernen

Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken!

Offenes Lernen 2B131.JPG Offenes Lernen2B132.JPG OffenesLernen2B133.JPG OffenesLernen2B134.JPG

Sag es mir, ich werde es vergessen. Erklär es mir, ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun, ich werde es verstehen.“

(Konfuzius, chinesischer Philosoph)

„OL gefällt mir, weil man nicht das Gefühl hat, dass Unterricht ist.“
(Markus K.)

„Mir gefällt am OL besonders, dass wir meistens zusammenarbeiten dürfen.“ (Janine K.)

„Ich mag am meisten die Spiele und Hörübungen. Es gibt beim OL nichts, was ich nicht mag.“ (Akim B.)

Wir bieten jedes Jahr in einer Unterstufenklasse Klasse den Schwerpunkt „Offenes Lernen“ (OL) an.

Wenn Ihr Kind eine „OL-Klasse“ besucht, bedeutet das, dass neben traditionellen Unterrichtsmethoden auch vermehrt offene Lernformen in den unterschiedlichen Gegenständen eingesetzt werden.

Auch in der Oberstufe wird in verschiedensten Fächern immer wieder „offen“ gelernt.

 

Was bedeutet „Offenes Lernen“?

  • „Stationenbetrieb“ als Fortsetzung der aus der Volksschule gewohnten „Freiarbeit“
  • Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen
  • eigenständig Wissen erwerben
  • individuelle Zeiteinteilung innerhalb eines vorgegebenen Rahmens
  • Genauigkeit beim Arbeiten
  • Ordnung halten
  • Arbeitsergebnisse selbst kontrollieren
  • unterschiedliche Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit…)

Beim „Offenen Lernen“ wird berücksichtigt, dass Schülerinnen und Schüler eigenständige Persönlichkeiten mit Unterschieden bezüglich Begabungen, Neigungen und Interessen, Lerntempo und Aufmerksamkeit sind. OL ermöglicht daher, dass nicht alle dasselbe mit denselben Materialien und Methoden in derselben Zeit lernen müssen.

Die Schülerinnen und Schüler können sich die Zeit innerhalb eines vorgegeben Rahmens selbst einteilen, sie lernen ihre Arbeitsergebnisse zu kontrollieren und ihr Wissen richtig einzuschätzen. Sie bekommen verschiedene Stationen von Pflichtaufgaben und freiwillige Zusatzangebote, aus denen sie auswählen können. Manche Arbeiten müssen in Einzelarbeit gelöst werden, andere können zu zweit bearbeitet werden und auch in Kleingruppen kann miteinander gelernt werden. Somit schafft der offene Unterricht auch neue Möglichkeiten für ein soziales Lernen.

Was lernen die SchülerInnen beim OL?

  • Genauigkeit
  • Erkennen von Fehlern
  • Zeiteinteilung
  • Selbsteinschätzung
  • Planung und Durchführung der nächsten Schritte
  • Verantwortung übernehmen

Ein grundlegender Unterschied zum herkömmlichen Unterricht betrifft auch die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Sie sind bei dieser Unterrichtsform nicht die alleinigen Wissensvermittler, sondern bieten gezielt Impulse und Anreize für einen selbstständigen Wissenserwerb. Deshalb wird geeignetes Material von den Lehrerinnen und Lehrern oft auch selbst entwickelt. Die verwendeten Materialien dienen der Erarbeitung neuen Unterrichtsstoffs wie auch der Erweiterung, Vertiefung, Festigung, Wiederholung und Übung. Sie sollen zum Lernen anregende, neugierig machende Materialien sein, die somit auch eine wichtige motivierende Funktion haben.


zurück » Schulangebot